B – Der Heuboden


Descrizione:

Wenn du dich umschaust, siehst du hier auf dem Heuboden viele Gegenstände. Aber versuch dir diesen Raum bis unters Dach mit Heu gefüllt vorzustellen. Heu soweit das Auge reicht bis in die hintersten Ecken und Ritzen. Jetzt fragst du dich sicher, woher das ganze Heu kam. Im Sommer ließ man das Gras auf den Wiesen wachsen und weidete das Vieh auf den hochgelegenen Almen. War die richtige Zeit gekommen und das Wetter schön, schnitt man das kostbare Grün mit einer Sense und ließ es trocknen. An besonders unwegsamen Stellen verrichteten die Frauen den Grasschnitt sogar nur mit kurzen Sicheln. Du kannst dir sicher denken, dass die Arbeit sehr mühsam war. Und sie war damit noch nicht beendet, Das frisch geschnittene Gras musste mit Harken, wie du sie hier an der Wand gelehnt siehst, mehrfach gewendet werden, damit es nicht faulte. War es endlich schön trocken wurde es in große Tücher gestopft und auf den Heuboden gebracht. Oft musste man das Heu noch einige Zeit auf dem wind- und wettergeschützten Balkon nachtrocknen lassen, bevor man es in die Heudiele bringen konnte. Und selbst die Heuldiele war ein zugiger Ort, an dem der Wind durch Ritzen in den Wänden und durch kleine Löcher im Dach bließ. Das Heu durfte unter keinen Umständen faulen, musste es doch den ganzen langen Winter an die Tiere verfüttert werden.


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